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Die Fangopackung erfolgt im hoteleigenen Therapiecenter. Die Sitzung sollte vorzugsweise am Morgen, aber im jeden Fall nach Ende des Verdauungsprozesses durchgeführt werden. Erfahrene Mitarbeiter, die sich streng an die spezifischen Anweisungen des Thermalarztes halten, streichen eine 3 - 10 cm dicke Schicht mit 42 - 45°C warmen Fango auf die betroffenen Körperstellen. Anschließend wird der Patient in Lein- und Wachstücher sowie Decken gehüllt, um den Wärmeverlust möglichst gering zu halten. Eine Sitzung dauert ca. 15 - 20 Minuten.

Nach der Fangopackung taucht der Patient in das 36°C bis 38°C warme Thermalwasser. Die positiven Wirkungen der Balneotherapie sind auf den hydrostatischen Druck und Mechanismus des Wassers, seine chemisch-physikalischen Eigenschaften und auf die Temperatur zurückzuführen. Die Muskulatur wird entspannt und Schmerzen werden gelindert. Des weiteren sorgt die chemische Zusammensetzung des Wassers für spezifische hormonelle, biochemische und neurovegetative Stimulationen, die den Therapieprozess vervollständigen.

Nach der Fangopackung und der Balneotherapie begibt sich der Patient in sein Zimmer oder in eine Ruhezone, wo er für ca. 30 Minuten im liegenden und gut zugedeckten Zustand, ruht. Während dieser Zeit setzt sich die durch die Fangopackung ausgelöste biologische Reaktion fort und die Körperfunktionen passen sich dem ausgelösten Stress an.
Die deutlichste Reaktion besteht in der starken Transpiration, die mit der Fangopackung beginnt und in dieser Phase wieder einsetzt.

Die Massotherapie ist eine der meistverbreiteten physiotherapeutischen Heilmethoden, wobei der Patient eine vollkommene passive Stellung einnimmt. Die Blutzirkulation und die Trophik des Gewebes werden verbessert, metabolische Schlacken sowie Fettpolster beseitigt und die Mobilität der durch Muskellädierungen geschädigten Gelenke wird wiederhergestellt.
Neben der Wirkung auf lokaler Ebene, wirkt die Massage ganzheitlich schmerzstillend und fördert die Funktion der inneren Organe.